Archiv für Mai 2012

Grundschüler aus Erpel lernen Afrika kennen

Mit einem Sport- und Spielfest auf der Erpeler Ley begannen die Projekttage zum Thema „Afrika“ an der St. Johannes Grundschule in Erpel.

Unter dem Motto „Dein Tag für Afrika“ begrüßten die Kinder mit einem afrikanischen Lied die Eltern und Gäste.

Dann fanden mit großer Unterstützung der Eltern die Bundesjugendspiele statt. Trotz kühler Witterung waren alle Kinder begeistert bei der Sache und erbrachten zum Teil hervorragende Ergebnisse. Höhepunkt des Tages war ein Sponsorenlauf für die „Aktion Tagwerk“. Die Schülerinnen und Schüler hatten im Vorfeld im ganzen Ort Geld gesammelt, mit der Verpflichtung, beim Sponsorenlauf mitzulaufen. Ca. 1000,- Euro kamen bei der Aktion zusammen; allen Spendern ein herzliches Dankeschön. Mit Begeisterung machten sich alle Kinder, viele Eltern und Lehrerinnen auf die Plateaurunde und fast alle schafften unter Anfeuerung der Eltern und Lehrer die 15 oder 30 Minuten (für das gleichzeitige Laufabzeichen).

Im Anschluss stellten sich die Kinder des neuen 1. Schuljahres mit einem Dschungeltanz vor und wurden mit großem Beifall belohnt. Ein gemeinsames „afrikanisches“ Mittagessen fand bei allen Kindern und Gästen großen Anklang und zum Schluss hatten alle noch bei „afrikanischen Spielen“ zusammen mit den Eltern (Reifentreiben, Kokosnusszielwurf, Wassertransport auf dem Kopf und Flussüberquerung) viel Freude. Alle waren sich einig, dass es ein gelungener Tag war im Einsatz für Hilfs-Projekte in Afrika. In der folgenden Woche schlossen sich Projekttage mit dem Schwerpunkt „Afrika“ an. Das Infomobil der Aktion Tagwerk stellte auf kindgemäße Weise das Leben in einem afrikanischen Dorf vor und in der Turnhalle konnten alle Kinder bei einem „Afrikaparcours“ afrikanische Lebensweise und Spiele „hautnah“ erleben. In einem Trommelkurs lernten alle grundlegende Kenntnisse und jede Klasse hatte noch zusätzlich ein spezielles Programm erstellt; so wurden Wandteppiche aus Jute gewebt, Giraffen aus Abfall gebaut, afrikanische Gerichte gekocht und gebacken, Masken und Schmuckketten gebastelt und für ein Theaterstück als Dekoration ein afrikanisches Dorf künstlerisch gestaltet. Auch eine Fotoausstellung, in der das Leben eines afrikanischen und eines deutschen Kindes verglichen wurde, beeindruckte die Kinder sehr. Am letzten Projekttag konnten sich Eltern und Gäste von den Ergebnissen der Projekttage überzeugen.